Praktische Chaostheorie

Goodbye England

Good­bye England

WIE wars?
Ein­mal so, ein­mal so  (kleine Ursa­che, große Wir­kung):
jemand öff­net wäh­rend der Vor­stel­lung eine Tür back­stage, der eisige Wind pfeift durch die Gänge gera­de­wegs auf die Bühne, die Musi­ke­rin­nen fan­gen an zu frie­ren und schon nimmt das Drama sei­nen Lauf: man schaut nach rechts, nach links: kann jemand bitte diese ver­dammte Tür zuma­chen? Man frös­telt, die Gedan­ken wan­dern vom Nord­pol zum Süd­pol und wie­der zurück; auch im Publi­kum wer­den Schals enger geschlun­gen,  wahr­schein­lich erre­gen die zuneh­mend blas­ser wer­den­den Musi­ke­rin­nen Mit­ge­fühl, der nicht ganz so leicht­be­klei­dete Zuhö­rer fragt sich, ob so viel Leid wirk­lich sein muss??? Und wenn ja, warum?
Mit ande­ren Wor­ten, eine ein­zige Kata­stro­phe.
Am ande­ren Abend hin­ge­gen alles super, gut tem­pe­riert, zwar wenig Leute, aber gute Stim­mung.
Man weiss nie, wie es wird!

Tournee-Routine

Lecker Essen

Lecker Essen

Die letz­ten 2 Tage in Eng­land waren nun wirk­lich sowas wie Tournee-Routine: früh­stü­cken wie ein König, etwas Pri­vat­le­ben (Wasch­sa­lon, Essen ein­kau­fen, tele­fo­nie­ren usw), Mit­tag­es­sen, Bus­fahrt, im Dun­keln zum Büh­nen­ein­gang in die loca­tion rein, sound­check, Schön­heits­sa­lon, zwei Stun­den lang orga­ni­sier­tes Aus­to­ben auf der Bühne, Abend­es­sen back­stage – naja, Hun­ger ist der beste Koch! raus aus der loca­tion immer noch im Dun­keln, auf der Bus­fahrt ggf lus­tige Spiele spie­len, im Zim­mer all­mäh­lich wie­der her­un­ter­fah­ren, bis man schla­fen kann.

Wo die Auf­füh­rung eigent­lich war? Das bekommt man an so einem Tag über­haupt nicht mit.

Hogwarts usw

War super, aber in Hogwarts durfte ich keine Fotos machen - Fue estupendo pero no me dejaron tomar fotos en Hogwarts :-(

War super, aber in Hog­warts durfte ich keine Fotos machen

Ges­tern haben wir am Bahn­hof King’s Cross zuerst ver­geb­lich nach dem rich­ti­gen Gleis gesucht, aber dann haben wir es gefun­den und konn­ten nach Hog­warts fahren!

Lei­der durf­ten wir dort keine Fotos machen und kön­nen auch nichts erzählen…..

Naja, in Lon­don sonst alles wie erwar­tet, Lon­don Bridge, Big Ben, Tower, Wol­ken, Pubs usw Aber abends dann die echte Sen­sa­tion: wir waren in “Sin­ging in the Rain”, dem Musi­cal – der abso­lute Wahn­sinn! Ein Feu­er­werk aus Witz und Per­fek­tion, auf der Bühne wurde gespielt, gesun­gen und getanzt, dass sich die Bal­ken bogen, es war ein­fach wun­der­bar. Und bei der ent­schei­den­den Stelle Regen vom Feins­ten: rich­tig nass wurde es da, und die Tän­zer hops­ten so herr­lich in den Pfüt­zen herum, dass die ers­ten 4 Rei­hen ordent­lich nass wur­den – da hat­ten wir noch Glück in der 10. Reihe…..!

Das hat sich wirk­lich gelohnt.

Gestern freier Tag

Das Innere des Bandoneons

Das Innere des Bandoneons

Auf der Suche nach einem Kolo­fo­nium hatte ich reich­lich Gele­gen­heit, Sou­thend ken­nen­zu­ler­nen und eng­li­sche Häu­ser­fas­sa­den zu foto­gra­fie­ren – daran kann ich mich ein­fach nicht satt­se­hen! Ein­heit in der Viel­falt (wie Celi immer sagte), alle ähn­lich, aber alle hübsch.

Was für den Obo­is­ten die Rohr­blatt­schnitz­mes­ser, das ist für den Ban­do­neo­nis­ten sein Werk­zeug­set – konnte bei unse­rem “Pröb­chen”  einen Blick ins Innere des Ban­do­ne­ons werfen.

Ich freue mich auf meine heu­tige Premiere!