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Mein Gespräch mit Fernando Pessoa

Dekadenz

Deka­denz bedeu­tet den voll­stän­di­gen Ver­lust der Unbe­wußt­heit; denn die Unbe­wußt­heit ist das Fun­da­ment des Lebens. Wenn das Herz den­ken könnte, stünde es still.

Fer­nando Pes­soa, Buch der Unruhe (1913 – 1935)

Nachmittag in Lissabon

Sintra II und Fado

Ges­tern haben wir noch­mal den Park in Sin­tra erforscht (beson­ders die unter­ir­di­schen Gänge). Abends end­lich! Fado gehört – wunderbar!!!

Marco Rod­ri­gues, der auch für uns gesun­gen und auch Gitarre gespielt hat:

Sintra

Wappen von Sintra - Escudo de Sintra

Wap­pen von Sintra

Heute waren wir in Sin­tra, einem klei­nen, ver­wun­sche­nen Ort mit ganz beson­ders tro­pi­scher Vege­ta­tion außer­halb von Lis­sa­bon. Nicht nur, dass alles in Nebel­schwa­den gehüllt ist, an der Straße die herr­lichs­ten Skulp­tu­ren ste­hen und der ganze Ort wie eine ein­zige Opern­ku­lisse wirkt – zu alle­dem kommt auch noch ein ziem­lich unge­wöhn­li­cher mys­ti­scher Park  vol­ler Überraschungen….ach ja, und das Schloss; aber so weit sind wir über­haupt nicht gekom­men.
Da müs­sen wir mor­gen wie­der hin.

-> Sin­tra Blog (nur auf Spanisch)

Sin­tra ist eine Klein­stadt (Vila) in Por­tu­gal mit etwa 33.000 Ein­woh­nern, etwa 25 km west­lich von Lis­sa­bon. Bekannt ist der Ort vor allem durch seine zum Teil jahr­hun­der­te­al­ten Paläste, die Tou­ris­ten aus aller Welt anlo­cken. Seit 1995 ist die Kul­tur­land­schaft Sin­tra Welt­kul­tur­erbe der UNESCO. Sin­tra wurde schon im 11. Jahr­hun­dert von dem ara­bi­schen Geo­gra­phen Al-Bacr beschrie­ben; ober­halb der Stadt war von den Mau­ren vor die­ser Zeit bereits das Cas­telo dos Mou­ros errich­tet wor­den. Das Stadt­recht bekam Sin­tra im Jahr 1154.
-> Wiki­pe­dia

Tränen und Lächeln

Man­che Dinge pas­sen nicht in ein 10-Zeilen-Format….

Trä­nen und Lächeln” (der Titel eines  Wal­zers) – es gibt ja für jede erdenk­li­che Lebens­lage ein pas­sen­des Lied.

Und auf so einer Tour­nee tritt natür­lich jede erdenk­li­che Lebens­lage auf. (Je inter­es­san­ter, desto pri­va­ter auch, d.h. ich kann nur all­ge­mein schrei­ben: da ist Dis­kre­tion gefragt.) Von der klei­nen Miß­stim­mung über ernste gesund­heit­li­che  Pro­bleme und Aus­ein­an­der­set­zun­gen bis hin zu Geburt und Tod ist wirk­lich alles ver­tre­ten. Als Publi­kum macht man sich da gern Illu­sio­nen (warum eigentlich?).

Ein Tän­zer kann zur aller­größ­ten Not u.U. mal in der Show feh­len: es sind ja 6 Tanz­paare: Ein­zel­auf­tritte von dem einen Paar ent­fal­len dann, und alles andere wird geprobt, sodass ein ande­rer Tän­zer die Lücke fül­len kann. Und wenn ein Musi­ker ernst­haft krank wird? Ich weiß es nicht, bis jetzt hat­ten wir nur den Fall, dass mit Fie­ber gespielt wer­den musste.

Aber wenn man ein paar Tage vor Tour­nee­be­ginn Vater wird, oder wenn zuhause geliebte Fami­li­en­mit­glie­der ster­ben, was dann?

Der berühm­teste Fall ist Astor Piaz­zolla, des­sen Vater starb, als er auf Tour­nee war. So ent­stand eins sei­ner meist­ge­spiel­ten Stü­cke: “Adios Nonino”, das wir auch spie­len und das seit einer Woche für mich ganz anders klingt.

Wir beglei­ten ein­an­der, aber da gibt es keine Lösung.  The show must go on

Regentag

Ges­tern reg­nete es den gan­zen Tag – genau das rich­tige, um mal die Metro-Stationen unter die Lupe zu neh­men. Da gibt es unglaub­lich viel zu sehen.

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